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Marstallmuseum

Bild: Geschirr- und Sattelkammer
Bild: Gemälde "Kaiserin Elisabeth (Sissi) von Österreich beim Ausritt in den Alpen"
Bild: Kleiner Gartenwagen
Bild: Freiherr von Kessling in der silber-blauen Livree des Oberststallmeisters, kolorierte Lithographie, um 1840
Bild: Pferd mit Prunkgeschirr
Bild: Großer Prunkwagen König Ludwigs II.
Bild: Gemälde "Nächtliche Schlittenfahrt"
Bild: Höfischer Prunkschlitten mit Diana, Detail
Bild: Straßburger Berline
Bild: Ausstellungsraum mit barocken Rennschlitten
Bild: Pferdeportrait "Cosa Rara"
Bild: Gemälde und Kutsche

Das Marstallmuseum zählt aufgrund der reichen Sammlung zu den bedeutendsten seiner Art weltweit. Es befindet sich in der historischen „Leibpferde-Stallung“ in den südlichen Kavaliersgebäuden von Schloss Nymphenburg. In dem Stallgebäude, das 1740 unter Kurfürst Karl Albrecht fertiggestellt wurde, standen einst während der Sommermonate die kostbaren Reitpferde der Wittelsbacher. Im Winter waren die fürstlichen Pferde und Kutschen in den Hauptstallungen und Remisen am Marstallplatz nahe der Münchner Residenz untergebracht.

 

Bild: Pferd mit Prunk-Schlittengeschirr

1923 eröffnete dort in der ehemaligen von Klenze erbauten Hofreitschule das erste Marstallmuseum. Die Überführung der Sammlung Ende 1939 nach Schloss Nymphenburg und die Zerstörung des weitläufigen Marstallkomplexes in der Münchner Innenstadt führten 1950 zur Eröffnung des heutigen Marstallmuseums.

Mit über vierzig repräsentativen Kutschen, Schlitten und Reitzubehör aus Wittelsbacher Besitz dokumentiert das Museum dreihundert Jahre fürstliche Wagenbaukunst sowie Fahr- und Reitkultur. Das Glanzstück des Museums ist seit jeher der Krönungswagen Kaiser Karls VII., einer der schönsten Staatswagen des französischen Rokokos. Der reiche Bestand an Wittelsbacher Gala-Kutschen und -Schlitten findet im 19. Jahrhundert seinen Höhepunkt in den Prunkfahrzeugen König Ludwigs II.

Prächtige Geschirre, kostbares Reitzubehör und historische Bilddokumente lassen die höfische Welt des Reisens und Repräsentierens lebendig werden. Ein neu gestalteter Raum skizziert zudem die Entwicklung des Münchner Hof-Marstalls vom 16. bis zum frühen 20. Jahrhundert. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen hier die Menschen, die einst am Marstall beschäftigt waren.


Der Schlösserblog – perfekt zum Schmökern …

Hier finden Sie Beiträge zum Marstallmuseum in unserem Schlösserblog.

 

Bild: Marstallmuseum


 
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